Obervinschgau & Ötztaler Alpen / Südtirol Italien Weißkugel 3739 m Bärenbartkogel 3554 m Saldurspitze 3433 m Lagaunspitze 3438 m

3-Tages-Hochtour mit zwei Übernachtungen auf der Oberetteshütte im malerischen Obervinschgau (genannt auch Klein-Tibet) in Südtirol / Italien

Oberettes Hütte, 2677 m Homepage: http://www.oberettes.it

Hinweis:
Die gesamte Tour ist so geplant, dass die Gipfelbesteigungen für einzelne Tourenteilnehmer auch jederzeit ausgelassen werden können.
Damit reduzieren sich entsprechend die Gehzeiten und man bekommt längere Verschnaufspausen, entweder um auf der Hütte zu verweilen oder um die Bergwelt rund um die Saldurseen in vollen Zügen genießen zu können.

Gipfel

Innerer Bärenbartkogel, 3554 m (WS- / wenig schwierig- / 30°)
Weißkugel, 3739 m (WS+ / wenig schwierig+ / 40° / im Fels I-II)
Saldurspitze, 3433 m (WS+ / wenig schwierig+ / 45° / im Fels I-II)
Lagaunspitze, 3438 m (WS+ / wenig schwierig+ / 45° / im Fels I-II)

Programm

Termin:
09.07 – 11.07. Juli 2021
Talort:
Mals 1051 m

Ausgangspunkt: Parkplatz Glieshof, 1824 m im Matschertal
Kosten: ca. 120,00 €, für zwei Übernachtungen inkl. Halbpension (nicht inbegriffen sind Anreisekosten, Getränke und zusätzliche Mahlzeiten)
Teilnehmerzahl: max. 6 Personen
Teilnehmer: noch offen

1. Tag  Übernachtung am Stützpunkt: Oberetteshütte, 2677 m
ca. 3,0 Std. 846 Hm ↑

2. Tag  Besteigung Weißkugel, 3739 m und Innerer Bärenbartkogel, 3553 m Übernachtung Oberetteshütte, 2677 m

Die Weißkugel, 3739 m

Gemeinsamer Aufbruch an der Oberetteshütte um 6:30 Uhr, über eine kleine Brücke geht es über den Steig Nr. 5 b hoch zum Sattel auf rund 3000 Metern. Der Blick auf die Weißkugel , 3739 m und auf den Inneren Bärenbartkogel, 3554 m wird frei. Am Spaiktsee vorbei steigen wir bis zum Matscher Ferner ab und betreten diesen spaltenreichen Gletscher zunächst in der Mitte, danach steigen wir links haltend zum Hintereisjoch, 3469 m, auf. Wir queren den Matscher Ferner unterhalb der Westwand der Weißkugel und erreichen schließlich den Inneren Bärenbartkogel, 3554 m über seine vergletscherte Nordostflanke.
Wir gehen zurück zum Hintereisjoch und danach folgt der Aufstieg über das „Matscher Wandl“, ein recht steiler Südhang (ca. 40° auf 80 Hm), der bei Blankeis oder Neuschnee vorsichtig angegangen und ggf. mit Eisschrauben abgesichert werden muss. Knapp oberhalb beginnt dann der luftige Felsgrat, der uns in leichter, aber ausgesetzter Kletterei I-II (ca. 150 Hm) zum dritthöchsten Gipfel Österreichs mit einer grandiosen Aussicht (einer der umfassendsten der gesamten Alpen) führt. Über den Aufstiegsweg steigen wir wieder zur Oberetteshütte, 2677 m ab.
gesamt: ca. 9,0 Std. 1200 Hm ↑↓

3. Tag Aufstieg zu den Saldurseen und Besteigung Saldurspitze, 3433 m und Lagaunspitze, 3438 m, Abstieg zu den Glieshöfen & Heimreise

Saldurseen

Von der Hütte in einer guten Stunde bis zu den untersten Saldurseen (siehe Beschreibung) und von dort weglos hinauf zur Gletscherzunge des Nördlichen Saldurferners. Sich eher etwas rechts haltend steigt man über den zerklüfteten Saldurferner bis etwa in der Mitte auf, wo man dann nach links die Scharte zwischen Lazaun- und Saldurspitze anpeilt. Von der Scharte über dem Grat, der teilweise recht ausgesetzt ist und Trittsicherheit verlangt, direkt zum Gipfel. Über den Verbindungsgrat kann man in leichter Kletterei die Lagaunspitze besteigen. Abstieg längs der Aufstiegsroute. Bei guten Verhältnissen kann man über den ausgesetzten Grat in Richtung Saldurkopf weitergehen und dann über den oberen, steilen Saldurferner absteigen, bis man wieder auf die Aufstiegsspur gelangt. (Sicherungstechniken in Fels u. Eis anwenden!)
gesamt: ca. 7,0 Std. 1100 Hm ↑↓